Freitag, 25. November 2016

Kriegsspiele für Jedermann - das wirklich praktikable Tabletop-Projekt?

Jetzt mal ehrlich.

Wir alle träumen davon, mit Hunderten bis ins kleinste Detail bemalter Figuren auf riesigen, aufwändig modellierten Tischen zu spielen. In den Medien und auf diversen Veranstaltungen bekommen wir vorgelebt, wie beeindruckend Schlachten aussehen können, wenn man nur den entsprechenden Aufwand dafür treibt. Immer bunter und größer wird das Idealbild einer Tabletop-Schlacht, welches uns beinahe tagtäglich begleitet und uns Ansporn und Inspiration zugleich bietet.
Die Schlacht von Waterloo 2013 in Hamburg - ein Augenschmaus
Doch ist dieses Bild für den durchschnittlichen Tabletop-Hobbyisten überhaupt realistisch?
Oder bleibt vielmehr ein Ereignis, wie die oben gezeigte Schlacht von Waterloo ein Ziel, dass für die meisten von uns unerreichbar ist. Ich hatte seinerzeit das Glück, dieser großartigen Veranstaltung beiwohnen zu dürfen, bei der mehrere Tausend 28mm Figuren ein ganzes Wochenende lang über mehrere Platten geschoben wurden, die an Größe kaum zu überbieten waren. Nur dem gemeinsamen Einsatz von einem guten Dutzend Spielern (und vor allem der Organisatoren) war es zu verdanken, dass diese Schlacht überhaupt zustande gekommen ist und noch heute denke ich gern an dieses Erlebnis zurück. Doch genau das ist der Punkt, ein solches Spiel ist eher eine "once in a lifetime" - Veranstaltung, als der Alltag im Hobby.

Wie könnte ein Tabletop für "jedermann" aussehen, welche Zutaten braucht man dafür, dass wirklich jeder bei sich zuhause mit akzeptablem Aufwand an Zeit und Geld in der Lage wäre, unterhaltsame Tabletop-Schlachten zu schlagen?

Diese Frage hat schon so manch einen beschäftigt und ich möchte Euch mit auf eine kleine Reise nehmen, die ich mit diesem Artikel hier beginnen werde. Das Ziel: Tabletop-Schlachten mit zwei Armeen auf geringem Raum mit überschaubarem Finanziellem Aufwand schlagen zu können - und als Quadratur des Kreises soll das ganze am Ende auch noch Spaß machen.

Um das ganze Projekt ein bisschen klarer einzugrenzen setzen wir noch ein paar Außenlinien.


  • Finanzieller Aufwand: Wir wollen es realistisch halten, ein gängiges Einsteiger-Set kostet heutzutage rund 100 Euro - also soll sich das Projektbudget an diesem Wert orientieren.
  • Größe des Spieltisches: Nicht jeder hat zuhause die Möglichkeit, eine 180*140 - Platte aufzustellen, also müssen wir kleiner werden. Viele Tische sind nicht ganz einen Meter breit, also erscheint 90*90 eine gute Idee. 
  • Spieldauer: Viele haben nicht den ganzen Tag zeit zu spielen, ein spiel sollte also in einer, maximal zwei Stunden (incl. Vorbereitungszeit) durchführbar sein.
  • Projektdauer: Wer kennt sie nicht, die Starterboxen, die nach vielen Jahren noch immer halb zusammengebaut und bemalt im Schrank liegen? Das Projekt soll in wenigen Wochen durchführbar sein, ich setze mir einen knappen Monat als Zeitrahmen, werde die Arbeitsstunden zählen, um den Überblick zu behalten.
Ich glaube das sind ziemlich sinnvolle Richtlinien, die es jedem ermöglichen sollten, ein ähnliches Projekt bei sich zuhause (auch ohne Gegenspieler) bewerkstelligen zu können.

Also, worauf warten wir? Los geht's!




Donnerstag, 3. November 2016

Strange Aeons - Die Feuertaufe


Zitternd saß Ethan Wallcot auf der Kante des alten Feldbettes
, die Finger kaum in der Lage, die Zigarette zu halten, die ihm eine der Krankenschwestern gegeben hatte. Was war passiert? Wie hat das, was als harmlose Untersuchung begann, so schief gehen können?

Plötzlich schrie er auf - da war es wieder, das Monster aus dem Wasser! Er sprang auf, warf halb das Bett auf die Seite. Schreiend, um sich schlagend rannte er den Flur herunter, nur um kurze Zeit später unsanft von den Gitterstangen aufgehalten zu werden, die die Insassen des Sanatoriums von der restlichen, gesunden Welt trennen sollten.

Der Wachmann trat aus dem Bereitschaftsraum am Eingang auf den Flur. Wieder versucht einer von den Irren auszubüxen. "Na warte, ein paar Stockschläge werden dich schon besänftigen ..."

---

Die schwere, Lederbeschlagene Tür des Büros von Lord Brighton öffnet sich beinahe geräuschlos, Constable Miller tritt in den Raum. Auf das dezente Räuspern des Polizisten hebt sein Gegenüber hinter dem schweren Schreibtisch sein Haupt und lässt von der Zeitung ab, die er gerade las.

"Neuigkeiten, Miller?"

"Ja, aber leider keine Guten, Sir."

Der Constable legte das Telegramm zögernd auf den Tisch, noch auf dem Weg ins Büro hatte er einen Blick auf die ersten Zeilen werfen können.

+++ZUGRIFF FEHLGESCHLAGEN+++KULTAKTIVITÄT HÖHER ALS ERWARTET+++ERMITTLERTEAM VERMISST+++ENTSATZ BENÖTIGT+++

Neben dem Telegramm befanden sich noch drei Fotos in dem Umschlag, das was darauf zu sehen war, sollte das M.O.O.S.E. noch lange beschäftigen ...




Montag, 31. Oktober 2016

Dear Santa ...


... yes, it's this time of year again and here we are with my wishlist for 2016:

Lately, I started delving into "Strange Aeons" and all things lovecraftian. So this year I would absolutely LOOOOVE to have some lurker models, monsters, tencacles and stuff.

Alternatively, as I collected a small Tau force to use in Kill Team, everything Tau-ish would be very welcome.

Another great thing would be some 6mm "Bundeswehr-Tanks" from Heroics&Ros, as one can never have enough small miniatures!

Lastly, if you happen to stumble about some Epic 40K Eldar, they would be very welcome, aswell.

So dear Santa, I hope you find something in this list that fits! :-)


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Extrablatt +++ Kultaktivität nimmt immer mehr zu +++ Neue Ritualmordserie in Nordengland ? +++


Donnerstag, 28. Oktober 1922 - London, England.
Um den immer öfter auftretenden Gerüchten über Aktivitäten einer Okkulten Vereinigung nachzugehen, entsendet das Britische Ministerium für Okkulte Angelegenheiten (M.O.O.S.E.) ein Ermittlerteam.

Mit dieser sog. "Taskforce" - bestehend aus drei Agenten ihrer Majestät König Georg V. - soll den Berichten auf den Grund gegangen werden, denen zufolge im Norden des britischen Königreiches bislang unbekannte Gruppen immer wieder Menschen entführen.

Über das Schicksal der bislang 6 bestätigten Entführungsopfern (3 Frauen, 2 Männer und sogar ein Kind), ist derweil noch nichts bekannt. Gerüchte nach denen die Entführungen in Zusammenhang mit den bislang ungeklärten Ritualmorden im Raum Newcastle upon Tyne stehen sollen, wurden von einem Sprecher des Ministeriums dementiert.

Professor Ethan Wallcot, oberster Ermittler der "Taskforce" mahnte auf der Pressekonferenz zur Besonnenheit: "Es kann nicht Ziel unserer Ermittlungen sein, eine Hexenjagd loszutreten. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir es uns natürlich nicht erlauben, eine Spur zu vernachlässigen. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass es für alle scheinbar unerklärlichen Vorgänge immer eine streng rationale Erklärung gibt."

Interessant scheint dieser Satz, wenn man einen Blick auf die weiteren Mitglieder der Taskforce wirft: neben dem Kriegsveteranen Dr. Joseph Bell wurde die Parapsychologin Florence Greentree entsandt - diese Tatsache und die "unerklärlichen Vorgänge", von denen Prof. Wallcot sprach, legen die Vermutung nahe, dass es doch eine Verbindung zwischen den Kult-Aktivitäten und der Ritualmordserie geben könnte ...